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Sebastian Masella wird neuer Seelsorger in Bad Steben

Sebastian Masella
Datum:
Veröffentlicht: 15.9.12
Von:
Monika Sauer

Die Gläubigen der katholischen Pfarrgemeinde Bad Steben sind voller Freude, dass das Pfarrhaus in der Badstraße wieder mit Leben erfüllt ist und ein Ort seelsorgerischer Gespräche sein kann. Der 32-jährige Geistliche Sebastian Masella wurde am 15. September im Rahmen der Heiligen Messe in Anwesenheit vieler Gläubiger und Ehrengäste in der Pfarrkirche „Maria, Königin des Friedens“ in sein Amt eingeführt. Die Urkunde mit der vom Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick verfügten Ernennung zum Pfarradministrator der Pfarrei Bad Steben händigte Dekan Joachim Cibura aus. Dieser wünschte im Auftrag des höchsten kirchlichen Würdenträgers des Bistums Bamberg „reichen Segen unseres Herrn Jesus Christus für das priesterliche Wirken“.

Im Anschluss versammelte man sich im Pfarrsaal zum offiziellen Empfang und gegenseitigen Kennenlernen. Monika Sauer, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, brachte ihre Freude über die schnelle Neubesetzung der Pfarrstelle zum Ausdruck. „Dass Bamberg uns einen jungen Geistlichen gesandt, ist für die Gemeinde und alle Kurgäste in unserem Staatsbad ein Segen“, sagte Monika Sauer.

Die Willkommensgrüße der Marktgemeinde Bad Steben übermittelte Bürgermeister Bert Horn, auch im Namen der anwesenden Amtskollegin Elke Beyer aus Lichtenberg und des zweiten Bürgermeisters Stefan Hübner aus Geroldsgrün. „Wir alle sind froh und glücklich, dass die Pfarrgemeinde so schnell einen neuen Geistlichen bekommen hat und dem Bereich der Seelsorge wieder mehr Raum und Zeit zur Verfügung steht“, sagte der Bürgermeister. Horn wies auch auf die Gemeinsamkeiten hin, die Kirche und Kommune verbinden: „Uns geht es um das Wohl der Mitmenschen.“ Der evangelische Amtsbruder, Pfarrer Horst Bergmann, sprach darüber hinaus die gemeinsamen Aufgaben in der Ökumene an. Diese solle verstärkt gepflegt und fortentwickelt werden.

Pfarrer Sebastian Masella freute sich über die ungemein freundliche Aufnahme in Bad Steben. „Mit Gottes Hilfe hoffe ich, dass das Feuer des Glaubens gemeinsam weitergetragen wird. Dazu werde ich meinen kleinen Beitrag leisten.“