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Danke, lieber Jupp

Joseph Krenglowski
Datum:
Veröffentlicht: 28.10.16
Von:
Monika Josiger
Voller Schmerz hat uns die Nachricht vom Tode Jupps getroffen und in tiefe Trauer versetzt. Es ist schwer zu fassen, dass er so plötzlich aus unserer Mitte gerissen wurde.
 

Voller Schmerz hat uns die Nachricht vom Tode Jupps getroffenund in tiefe Trauer versetzt. Es ist schwer zu fassen, dass er so plötzlich ausunserer Mitte gerissen wurde.

 

Gegangen ist ein Freund und Ratgeber. Immer wiederhat er mich ermutigt, mich für unsere Gemeinde zu engagieren - ja, manchmal hat er mich auch ermahnt, aber immer mit seinem guten Herzen.

 

Er war mir Vorbild und Mentor, hat mich immer unterstützt undzu ihm habe ich aufgeblickt.

 

Es lässt sich kaum in Wort fassen, was Jupp für unserePfarrei war und geleistet hat.

 

65 Jahre war er in unserer Gemeinde tätig und es gibt kaumein Ehrenamt, das er nicht innehatte: Ministrant, Lektor, Kommunionhelfer,Leiter der Pfarrbibliothek, Kollektenzähler, Pfarrgemeinderats- und Dekanatratsmitgliedsowie vor allem vier Jahrzehnte lang Kirchenpfleger.

 

Vierzehn Pfarrer hat er in dieser Zeit begleitet undunterstützt.

 

Unermüdlich, mit großer Verantwortung und einem Engagement,das seinesgleichen sucht, hat er sich für die Finanzierung von Baumaßnahmen undAnschaffungen eingesetzt. Er hat Reparaturen, Umbauten und Änderungen begleitetund dabei mitgestaltet, mitgearbeitet und verwirklicht.

 

Wenn wir heute durch unsere Kirche gehen, sehen wir die Spuren,die Jupp hinterlassen hat.

 

Unser Pfarrhaus, die Begegnungsstätte, die Wandmosaike an derAltarrückwand und hinter der Marienstatue sowie nicht zuletzt die Anschaffungunserer Orgel haben wir Jupp zu verdanken.

 

Das alles hat Jupp hart erarbeitet. Er investierte Zeit,Fleiß und Leidenschaft in unsere Kirche, wie wir es wohl nicht noch einmalerleben werden.

 

Und doch blieb er dabei immer bescheiden. „Bin das wirklich ich? Ich habe es haltgemacht, wie jeder andere seinen Job macht.“ – Das waren seine Worte, als wirihn 2011 als Kirchenpfleger verabschiedet haben.

 

Ein Vergelt´s Gott war ihm genug für seinen unermüdlichen Einsatz.Denn mit Freude und Dankbarkeit erfüllte ihn der Dienst in der christlichenGemeinschaft.

 

In unserer Pfarrei fand er seine Heimat.

 

So sagte Jupp einmal:

 

„Wir bauen an der Kirche Gottes, nicht nur äußerlich, wirsind auch mit dem Herzen dabei. Das Dach unserer Heimat ist die lebendigeKirche, hier fühle ich mich zu Hause.“

 

Unser Jupp ist nun zu Hause angekommen.

 

Lieber Jupp, wir werden Dich nie vergessen und für immer dankbar sein, dassDu bei uns gewesen bist. In unseren Gedanken, Erinnerungen und Gebeten hast Dufür immer Deinen Platz.

 

Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Frau Mizz. Wir wünschen ihr Kraft,diesen großen Verlust auszuhalten.

 

Lieber Jupp, für all Dein Tun und Engagement, dafür, dass wir Dich bei uns haben durften - vergelt´s Gott!

Ruhe in Frieden.

Deine Monika, im Namen der Pfarrei